Wege zur Entwicklung der eigenen Haltung zur Berufsrolle entdecken

Mit welcher Einstellung, welcher Haltung, gehen wir an unsere Aufgaben (z.B. an die Führungsaufgabe) heran? Diese Einstellung beeinflusst unser konkretes Tun. Wir können unsere Einstellung verändern und weiterentwickeln. Die MDA beschreibt vier Entwicklungsfelder vor dem Hintergrund von sechs Faktoren. Somit wird eine Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Haltung zu mehr Gestaltungskraft möglich.

Haltung beweisen

Unsere Haltung zur Führungsaufgabe ist abhängig von mehreren Faktoren. Welche Erfahrungen haben wir bisher mit Führung gemacht? Haben wir den Willen und die Lust, selbst eine Führungsaufgabe zu übernehmen? Gefällt uns das konkrete Umfeld, in der wir diese Aufgabe übernommen haben? Reflektieren Sie Ihre eigene Haltung und greifen Sie die Anregungen zur Stärkung Ihrer Einstellung auf. Nutzen Sie dazu die MDA im Power-Potential-Profile.

Führungshaltung Matrix

Gestaltende Führung

Die MDA zeigt vier Felder auf. Die wirkkräftige Haltung für Führung in dynamischen Situationen ist die gestaltende Führungshaltung. Sie setzt sich zusammen aus personaler Autorität auf der einen Seite und Übernahme von Verantwortung auf der anderen Seite; Verantwortung für Mitarbeiter, für das Team und für das Unternehmen.

Das Energiepaket für Ihr Team

Sie können mit der MDA auch ein Teamprofil erstellen. Wie weit sind die Teammitglieder in ihren Haltungen für die Teamaufgabe auseinander? Was kann man tun, um das Team zueinander zu führen. Je besser alle im Team mit einer guten Einstellung und voller Energie für die Sache mit anpacken, desto besser werden die Ergebnisse sein.

Beispiel-Ergebnis, Sechs Faktoren für gestaltende Führung

Haltung kann entwickelt werden

Die sechs Sub-Faktoren weisen den Entwicklungsweg zu einer Stärkung der eigenen Einstellung auf. Müssen Sie Ihre personale Autorität stärken, z.B. indem Sie sich eine größere Durchsetzungsfähigkeit erarbeiten sollten? Oder brauchen Sie mehr Empathie, um sich besser auf das Team einstellen zu können? Das Ergebnis der MDA zeigt den Handlungsbedarf auf. In der Beratung werden daraus die dazu passenden Entwicklungsvorschläge erarbeitet.

Ergänzen Sie das Ergebnis zu Ihrer Haltung mit dem Feedback zu Ihren Führungs- oder Vertriebskompetenzen, mit den Future Skills for Leadership (FSL) oder Future Skills for Sales (FSS).

   

Die Matrix for the Development of Attitude (MDA) ist Modul 2 im Power-Potential-Profile. Den Überblick über alle Module finden Sie hier.

Haben Sie Interesse an einer Beraterlizenz zum Einsatz des Power-Potential-Profile? Informieren Sie sich hier.

Die eigene Einstellung zur Führungsrolle entwickeln

Herausforderungen im Führungsalltag werden abhängig von der Einstellung zur Führungsaufgabe unterschiedlich umgesetzt. Diese Unterschiedlichkeit in der Einstellung oder Haltung zur Führungsaufgabe illustrieren beispielhaft folgende Aussagen.

  • „Ich weiß, was in Konflikten wichtig ist. Ich gebe meinen Mitarbeitern eindeutige Lösungen vor.“
  • „Mir hat es in der Vergangenheit meist geholfen, die Perspektiven von Führungskräften und anderen Mitarbeitern zu verstehen. Dann haben wir gemeinsam nach einer guten Lösung gesucht. Wenn sich jeder einbringt, kommen unerwartet gute Ergebnisse zustande.“
  • „Wichtig ist doch einzig was rauskommt dabei: es muss mir und meinem Team Gewinn bringen.“
  • „Ich habe aufgegeben, mir Illusionen zu machen. Entscheidungen werden getroffen – ob ich nun groß mitmische oder nicht.“

Das breite Spektrum von Meinungsäußerungen zur Führung lässt sich u.a. mit den unterschiedlichen Haltungen von Führungskräften erklären, die sie zu ihren Führungsherausforderungen einnehmen.

Haltung bestimmt unser Verhalten

Haltungen sind für unser Verhalten grundlegend: sie beschreiben die Tendenz, Situationen in einer bestimmten Art und Weise zu bewerten. Eine Haltung beeinflusst das Verhalten in der jeweiligen Situation. Haltungen bilden also neben den psychologischen Grundmustern die Basis für unsere Handlungen. Haltungen lassen sich auf drei Ebenen wiederfinden:

  • Kognitive Ebene (bewusste Inhalte): z.B. eine konkrete Meinung zu dem Verhalten eines Mitarbeiters
  • Affektive Ebene (gefühlsmäßige Bewertung): z.B. die Sympathie für eine Person oder das Vertrauen in eine Situation
  • Konative Ebene (sichtbare Reaktion): z.B. eine konkrete Handlung, die aufgrund eines Mitarbeiterverhaltens als Reaktion gezeigt wird

Für Ihr Führungsverhalten spielt Ihre Haltung zu Ihrer eigenen Autorität und zu Ihrer Verantwortung, die mit Führung verbunden ist, eine grundlegende Rolle. Diese Haltung hat Einfluss auf Ihr Führungsverhalten und führt zu positiven oder negativen Ergebnissen. Wenn Sie als Führungskraft erfolgreich sein wollen, sollten Sie Ihre Haltung zu ‚Autorität’ und Verantwortung überprüfen.

Personale Autorität

Autorität resultiert nicht automatisch aus der Funktion oder der Rolle, die eine Person ausübt. Denn unabhängig von der formalen Position, die eine Person in einer Organisation innehat, handeln einige Menschen mit größerer Autorität als andere. Menschen bekommen weniger oder mehr Autorität zugesprochen.
Unsere innere Haltung – wie wir zu unseren Fähigkeiten und zu unserem Wissen stehen – variiert. Sie ist von Person zu Person unterschiedlich stark ausgeprägt. Sie kann sich aber auch innerhalb einer Person von Zeit zu Zeit verändern, abhängig von den Rahmenbedingungen und aktuellen Anforderungen an unsere Führungsaufgabe.

Verantwortung übernehmen

Wer Verantwortung in einer Führungsrolle übernimmt, ist sich auch im Klaren darüber, dass Handlungen Folgen haben. Unser Tun führt immer zu Wechselwirkungen mit anderen. Nicht alle Folgen unseres Handelns sind im Vorhinein kalkulierbar oder absehbar.
Führungskräfte, die eine positive Haltung zur Verantwortung haben, stehen zu den Ergebnissen ihres Handelns und tragen auch deren möglicherweise unbeabsichtigte Folgen. Sie nehmen in den Blick, welche eigenen Gefühle und welche Gefühle anderer Menschen berührt werden und welche Wechselwirkungen im Team oder in der Organisation ausgelöst werden.

Wie entsteht nun Haltung und wie verändert sie sich?

Unsere Einstellung oder Haltung zur Führungsaufgabe wird u.a. durch die eigenen Erfahrungen mit Führung beeinflusst. Das kann sowohl die Beobachtung von mehr oder weniger erfolgreichen Führungskräften sein als auch die eigene positive oder negative Erfahrung mit führungsnahen Aufgaben. Und unsere Haltung wird davon beeinflusst, wie andere auf unser Führungsverhalten reagiert haben, welche Erfolge und Misserfolge wir selbst erzielt haben und wie wir diese verarbeitet und ‚gedeutet’ haben.

Mit der Matrix for the Development of Attitude (MDA) können Sie schnell erkennen, wie Sie Ihre Haltung hin zu mehr Gestaltungskraft entwickeln können.

Haben Sie Fragen zum Power-Potential-Profile und seinem Modul MDA? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gern.